Beinamputation-immer dann, wenn ich will!
 

Wenn ich „Lust“ bekomme, dann möchte ich ein Bein verlieren. Klingt komisch ist aber so. Seit vielen Jahren tue ich sehr oft so, als wäre mir eine Bein abgenommen worden. Mit der Zeit habe ich die Kunst der Vortäuschung sehr verbessert. Ich kann sogar problemlos als „beinamputierte Frau“ unter die Leute gehen!

Ich kann heute nicht mehr sagen, wann meine Lust auf den Verlust eines Beines angefangen hat. Ich weiß nur, daß ich immer schon gerne als Kind „Krankenhaus“ gespielt habe, und sehr oft war die Amputation eines Beines bereits damals Bestandteil des Spiels. Der Lustgewinn an diesem Erscheinungsbild kam später dazu, als ich in die Pubertät kam. Als ich das erstemal dieses Gefühl von Erregung und Lust in mir spürte, war es seltsamerweise untrennbar mit der Vorstellung verbunden, ich wäre beinamputiert. Zwar fand ich nach wie vor Jungen sehr interessant und ich wollte auch unbedingt einen festen Freund haben, aber ich überlegte ständig, ob mich überhaupt einer will, wenn ich jemals tatsächlich ein Bein verlieren sollte. Irgendwie glaubte ich, daß ich deßhalb davon träume, weil es mir irgendwann passiert wird. So, als ob sich mein Körper schonmal vorweg auf diese schwere Behinderung einstellt!
Bei fast allen Gelegenheiten habe ich mir vorgestellt, wie es wohl ist sein muß, in dieser oder jenen Situation mit nur einem Bein zurecht kommen zu müssen. Wie steige ich in eine Badewanne, oder wie ziehe ich mich an? Später fand ich es cool, mir beim Wechseln eines Tampons vorzustellen, das ich nur ein Bein hätte und lediglich den Stumpf anheben müßte um leichter den Tampon wechseln zu können ...
Menschen, insbesondere andere Frauen mit Krücken, entweder wegen eines Gipsbeins oder tatsächlich wegen einer Oberschenkelamputation habe ich immer bewundert, bzw. beneidet.
Je älter ich wurde, um so mehr war die Vorstellung von Attraktivität damit verbunden, beinamputiert zu sein. Ich glaube wenn ich damals amputiert worden wäre, ich wäre vor Freude übergeschnappt! So beschränkte ich mich jedoch darauf, die Beinamputierte zu spielen, wenn ich alleine war. Ich fing an, möglichst oft auf auf einem Bein zu sitzen. Das ist im übrigen zu jeder Zeit, als auch auf Partys o. ä., möglich, ohne daß man doof angeschaut wird. Dann saß ich so da und hatte „wie zufällig“ meine Rock so über meine Beine gelegt, daß es aussah, als wäre ein Bein abgenommen worden. So hatte ich die Gelegenheit etwas von meinem Drang auszuleben. Aber spätestens wenn ich aufstand, war meine Illusion dahin. Zuhause hatte ich schon oft probiert, mein rechtes Bein hochzubinden, aber meistens mußte ich nach recht kurzer Zeit wieder aufhören, weil entweder das Bein wehtat, oder jemand nach Hause kam. Im Übrigen war das Geräteturnen, welches ich im Sportverein machte, ein große Hilfe. Ich bin dadurch sehr gelenkig geworden. Nach einigen Versuchen kam ich dann drauf, das Nylonstrumpfhosen bestens geeignet sind, um bei einer selbstgemachten Beinamputation zu helfen: Nach dem ich mein rechtes Bein angewinkelt hatte,  zog ich mehrere davon übereinander und siehe da: es sah schon sehr echt aus! Ich zog einen Schuh an; der andere war jetzt ja überflüssig geworden und hüpfte durchs Zimmer. Ich glaube das war auch der Tag, an dem ich meinen ersten echten Organsmus erlebte. Ich fand dieses Erscheinungsbild mit Rock, Nylons und einem einzelnen Schuh derart erregend, daß ich einfach nicht mehr anders konnte, als mich selbst zu befriedigen.
Ich lag auf dem Bett und starrte auf meinen hautfarbene Stumpf und begann an meiner Scheide herumzustreicheln ... Es war ein tolles Erlebnis!
Bis heute ist so geblieben, das Nylonstrumpfhosen zum festen Bestandteil meines „Amputierten-Daseins“ gehören. Wenn ich das eine Bein anziehe ist das schon toll. Ich liebe es zu sehen wie meine 5 Zehen in den Strumpf gleiten. Aber wenn ich dann das andere Strumpfbein über meinen Stumpf ziehe, ist das erregend. Wenn ich dann den leeren Teil des Strumpfbeines so sehe...das sieht für mich einfach toll aus!
Ich habe schon eine Menge herumprobiert, was ich mit diesem leeren Strumpfbein dann machen kann. Nach innen ziehen, oder an der Seite außen feststecken. Ich habe mich nun entschieden, das leere Strumpfhosenbein vorne am Stumpf hochzuziehen, und dann im Bund der Strumpfhose festzustecken. Dann kann ich bei jedem Blick auf den Oberschenkel sehen, das ich amputiert bin. Am liebstem ziehen ich dann immer eine neue Strumpfhose an, damit in dem leeren Strumpfbein auch wirklich nie ein Bein gesteckt hat. Es sieht einfach echter aus, wenn sich dieses Strumpfbein so glatt an dem Stumpf legt.
Ich wollte schon als Jugendliche dieses Spiel auch in der Öffentlichkeit betreiben. Allein der Gedanke daran, mit Krücken als Beinamputierte z.B. im Bus zu fahren, in der City einzukaufen oder abends auszugehen erregte mich total.
Richtig gut wurde es erst, als ich selbständig wurde. Nachdem ich von zuhause ausgezogen bin, konnte ich in meiner eigenen Wohnung endlich ungestört als Einbeinige leben. Ich kaufte mir ein paar Krücken, die mein Ein und Alles wurden. Es sind blaue Unterarmgehstützen, wirklich schicke Dinger. Früher hatte ich oft Besen oder ähnliches als Krücken verwendet; alles nicht sehr schick. Aber eigene Krücken zu besitzen ist für mich das Größte. Ich weiß noch genau, wie ich das erstemal als Beinamputierte an diesen wunderschönen Krücken durch meine Wohnung lief. Es war traumhaft. Ich konnte erstaunlich gut damit umgehen. Ich kann sogar mit eine Schuh mit hohem Absatz und Krücken besser gehen, als mit zwei hochhackigen Schuhen und ohne Krücken!
Mittlerweile habe ich mein Erscheinungsbild als Amputierte soweit verbessert, das ich sogar in die Öffentlichkeit damit gehe. Dabei gehe ich folgendermaßen vor, um mich in mein „alter ego“, die Beinamputierte zu verwandeln:
1. Ich ziehe einen weichen, dünnen Socken über meinen rechten Fuß
2. Dann setze ich mich auf den rechten Fuß und wickele mehrere elastische Binden um das angewinkelte Bein. Dabei ist zu beachten, daß im Kniebereich nicht fest gewickelt werden darf, weil sonst das Bein zu schnell einschläft. Zur Hüfte hin darf die Wickelung ruhig etwas fester sein.
3. Nun stehe ich auf und wickele weitere (mind. 2) elastische Binden um die Hüfte und drücke somit dem Fuß an meinen Hintern. Mein Allerwertester ist etwas stärker gebaut, weshalb sich der Fuß richtig gut hinein drückt und nahezu nicht mehr zu sehen ist. Im Prinzip bin ich jetzt schon beinamputiert, aber es kommen noch weitere kosmetische Einzelheiten dazu:
4. Ich habe eine Kompressionsstrumpfhose gekauft und diese verändert: Das linke Bein habe ich ganz abgeschnitten, und das rechte Strumpfhosenbein habe ich soweit gekürzt und abgenäht, daß mein Stumpf genau hineinpaßt.
5. Wenn mir danach ist, ziehe ich über meinen Stumpf etwas weißen Schlauchverband. Dann sieht das sehr „frisch amputiert“ aus, was mich zusätzlich erregt.
6. Dann erst ziehe ich meinen Slip und darüber die normale Nylonstrumpfhose an. Das leere Strumpfbein stecke ich wie bereits oben beschrieben vorne am Bund der Strumpfhose fest.
7. Dazu trage ich meistens weitere Röcke und Blusen. Western- oder Trachtenbekleidung ist dazu allerbestens geeignet.

Das Ergebnis ist überzeugend: Noch nie hat bisher jemand in der Öffentlichkeit entdeckt, daß die Beinamputation gar nicht echt ist!!!

(Fortsetzung folgt...)

 

from: Maryl, 26, female
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